20 Jahre Partnerschaft Eitelborn – Rosenthal

Freundschaften und Partnerschaften soll man pflegen, deshalb war es an der Zeit, wieder mal nach der Partnergemeinde im Westerwald zu fahren. Anfangs vor  20 Jahren waren es nur die Rosenthaler, die eine Verbindung nach dem hübschen Ort in Rheinland-Pfalz hatten. Nun waren auch schon die Bielataler dabei, um dort Land und Leute kennenzulernen. Ein vollbesetzter Reisebus begab sich über Pfingsten von der kleinen Biela und der nahe gelelegenen Elbe zum Rhein, zur Mosel und zur Lahn. Wir folgten einer Einladung zum 20jährigen Bestehen der Partnerschaft zwischen beiden Orten.  Die Eitelborner hatten zum Lampionfest eingeladen (allerdings haben wir nicht einen Lampion entdecken können!). Aber sie waren gute Gastgeber und wir wurden herzlich aufgenommen.  Unser Geschenk für die Gemeinde Eitelborn und die Begründer der Partnerschaft fand Anerkennung und Beifall. Vom Steinsetzmeister Jan Lorenz aus der Kleinen Sächsischen Schweiz hatten wir ein Sandsteinrelief fertigen lassen. Diese Tafel vereinigte beide Wahrzeichen,  die Sporkenburg von Eitelborn und unsere Herkulessäulen. Wir sind uns sicher,  am Backeshaus,  im Zentrum des Ortes,  wird diese Tafel gut zur Wirkung kommen und an die freundschaftlichen Beziehungen erinnern.

Auch die Mini-Hochöfen aus Sandstein waren bestimmt ein gelungenes Mitbringsel aus unserem Heimatort.

Einige Einwohner von uns haben ihre persönlichen Freundschaften auch über die 20 Jahre  erhalten können und waren daher auch privat einquartiert. Die anderen hatten noch freie Hotelbetten abbekommen, einmal in Eitelborn direkt oder im 20 km entfernt liegenden Städtchen Nassau an der Lahn. Die Bundesgartenschau in Koblenz hatte uns die Quartiersuche erschwert. Natürlich war auch für uns die Buga ein Magnet und wichtiger Bestandteil unserer Reise. Denn wann hat man schon mal die Gelegenheit, mit einer Gondelbahn den Rhein zu überqueren? Blumen in jeder Art, Bäume und Gemüse, alles in Hülle und Fülle auf der Festung Ehrenbreitstein und in Koblenz. Das Herz der Naturfreunde und Hobbygärtner schlug höher. Es gab viel zu sehen, alles war bestens organisiert. Auf der Heimreise, immer am Rhein entlang, bevor es bei Wiesbaden auf die Autobahn ging,   machten wir noch einen Stopp bei Bingen und  besuchten das  Niederwalddenkmal. Kaum dort angekommen, wurden wir „donnernd“ empfangen, sogar aus Kanonen kamen die Detonationen.    Das alljährliche Pfingstschießen der Trachten- und Böllervereine  hatte gerade begonnen (war also kein Salutschießen extra für die Rosenthaler-Bielataler!)

Wir hatten ein erlebnisreiches Pfingstwochenende und bedanken uns bei den Gastgebern und natürlich auch bei Jörg Hoffmann, der uns wie gewohnt,  gut und sicher durch die Lande fuhr.

Nächstes Jahr wollen wir wieder gemeinsam auf Reise gehen, allerdings ist dann die Bielataler Partnergemeinde Betzweiler-Wälde im Schwarzwald an der Reihe. Sie sind doch hoffentlich wieder mit von der Partie?

bergabe_des_Reliefs wir_waren_dabei