Manche habe es vielleicht gewusst und gesehen, andere nur verpasst, für alle die es Verpasst haben, und auch sehen möchten wie Rosenthal in einem "Krimi" dargestellt wird, hier der Weblink zum anschauen des Films im Internet oder die Info über die Wiederholung

Wiederholungen:
17.12.2011 um 02:05
Die Stunde des Wolfes

(Deutschland, 2011, 89mn)
ZDF

Hier der Link zum anschauen im Netz.

http://videos.arte.tv/de/videos/die_stunde_des_wolfes-4297988.html

Und vielleicht ein paar Infos dazu:

Regie: Matthias Glasner
Kamera: Heinz Wehsling, Sonja Rom
Musik: Christoph M. Kaiser, Julian Maas
Schnitt: Heike Gnida
Darsteller: Barbara Schnitzler, Christine Schorn, Jürgen Vogel, Ronald Zehrfeld, Silke Bodenbender, Torsten Michaelis
Autor: Matthias Glasner, Sascha Arango
Produktion: ARTE, H&V Entertainment, ZDF
Produzent: Katja Herzog, Wolfgang Esser
Redaktion: Anja Helmling-Grob, Caroline von Senden
Ton: Patrick Veigel
Fassung für  Hörbehinderte 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die junge Rebecca Thalberg setzt alles daran, im tiefen Erzgebirge das Familiengeheimnis ihres Mannes Henry zu lüften. Was passierte in der Nacht, in der dessen Vater ums Leben kam? Selbst der Förster Tom Faller, der Rebecca seine Hilfe anbietet, scheint in die mysteriöse Geschichte der Thalbergs verwickelt zu sein ...

Rebecca Thalberg ist Patientin in einer psychiatrischen Klinik. Eines Tages gelingt ihr die Flucht. Wieder in Freiheit kommt es zum langersehnten Wiedersehen mit ihrem Ehemann Henry. Gemeinsam machen sie sich mit dem Zug auf den Weg ins Erzgebirge, Henrys alter Heimat. Gegen den Willen ihres depressiven Mannes will Rebecca dort herausfinden, wie dessen Vater ums Leben kam. Der Schlüssel zu Henrys Trauer, das ahnt Rebecca, liegt in seiner Vergangenheit. In dem kleinen, heruntergekommenen Kaff Dippoldisberg, in dem Henry aufwuchs, trifft Rebecca auf den Förster Tom Faller. Er ist der Einzige, der sie in dem unwirtlichen Ort willkommen heißt und ihr hilft, ein Pensionszimmer bei der unfreundlichen Witwe Berta Otth zu bekommen. Auch wenn sich der eifersüchtige Henry immer mehr gegen Rebeccas Einmischung in seine Vergangenheit wehrt, lässt sie sich nicht von ihren Nachforschungen abbringen und dringt tiefer und tiefer in die Geschichte des Dorfes ein.
Dabei erfährt sie, dass die traditionsreiche Glashütte seit dem Tod des alten Thalberg leer steht und verfällt. Tom erzählt ihr, dass seit Thalbergs Tod ein Fluch über der Hütte und dem gesamten Ort liege.
Und die Wölfe sind zurückgekehrt. Um mehr über das Familiengeheimnis zu erfahren, das ihrem Mann das Leben zur Hölle macht, wendet sich Rebecca an ihre Schwiegermutter, Eleanor Thalberg. Doch die alte, verbitterte Frau, die seit dem Tod ihres Mannes das düstere Anwesen kaum mehr verlassen hat, erteilt ihr eine rüde Abfuhr. Auch der verliebte Tom kann Rebecca nicht weiterhelfen - er scheint selbst in die düsteren Geschehnisse um die Thalbergs verwickelt zu sein ... In einer Gewitternacht konfrontiert er Rebecca schließlich mit der Wahrheit - und Rebecca erfährt Ungeheuerliches, das sie zurück zum Haus der einsamen Eleanor führt ...

Der Regisseur Matthias Glasner hat mit "Die Stunde des Wolfes" einen spannungsreichen und packenden Mysterythriller mit glänzender Besetzung geschaffen.
Matthias Glasner wurde 1965 in Hamburg geboren und arbeitete zunächst an der Hamburger Oper und als Filmvorführer. Nach mehreren Auslandsaufenthalten drehte er ab 1983 Filme. Als vielseitiger Künstler ist er nicht nur Autor und Regisseur, sondern auch Darsteller, Produzent und Musiker. Mit seinen Filmen hat er immer große Aufmerksamkeit erregt, zum Beispiel mit "Mediocren", "Sexy Sadie", "Fandango", "Schimanski muss leiden", "Die fremde Frau", "Der freie Wille", "Blond: Eva Blond", "KDD", oder "This Is Love". Seine neue Koproduktion mit ZDF/ARTE hat den Titel "Gnade".
Die am Schauspiel München ausgebildete Silke Bodenbender begann ihre Karriere im Theater, bevor sie 2004 ihr Kinodebüt mit der Hauptrolle in dem Film "Folgeschäden" von Samir Nasr gab. Daraufhin spielte sie neben der Arbeit am Theater in zahlreichen Filmproduktionen mit. Für "Das Inferno - Flammen über Berlin" von Rainer Matsutani und Martin Enlens "Eine folgenschwere Affäre" wurde sie 2008 für den Bayerischen Filmpreis als beste Schauspielerin in der Kategorie "Spielfilm" nominiert. Im gleichen Jahr gewann sie für letztgenannten Film sowie für "Das Jüngste Gericht" von Urs Egger den Deutschen Fernsehpreis. Nach einer Nominierung für die Goldene Kamera für ihre Rolle der Elke in Andreas Senns "Über den Tod hinaus" war Silke Bodenbender zuletzt in Niki Steins Fernsehfilm "Vater Mutter Mörder" zu sehen.
Ronald Zehrfeld absolvierte sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Sein Weg führte ihn anschließend zum Berliner Ensemble, dem Deutschen Theater Berlin und auf die Bühne des St. Pauli Theaters in Hamburg. 2005 sah ihn das deutsche Publikum erstmals in der Rolle des Wolle in "Der rote Kakadu" von Dominik Graf auf der Leinwand. Es folgten zahlreiche Fernsehproduktionen wie 2007 das Drama "Die russische Geliebte" an der Seite von Iris Berben oder die Rolle des Polizisten Sven Lottner in der zehnteiligen Serie "Im Angesicht des Verbrechens", für die er 2010 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Besondere Leistung Fiktion" und 2011 den Grimme-Preis verliehen bekam.
Jürgen Vogel ist einer der bekanntesten Protagonisten der deutschen Filmlandschaft. Er ist sowohl als Drehbuchautor als auch als Produzent tätig. Dem deutschen Publikum ist er jedoch vor allem als grandioser und vielfach ausgezeichneter Schauspieler bekannt. Seinen ersten großen Leinwanderfolg hatte er 1988 mit seiner Rolle des Emil in Egon Günthers "Rosamunde", für die er prompt als bester Nachwuchsdarsteller mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Den nächsten Bayerischen Filmpreis gewann er 1992, diesmal schon in der Kategorie "Bester Darsteller", für seine Leistungen in Sönke Wortmanns Komödie "Kleine Haie". Nach Hauptrollen unter anderem in Rainer Kaufmanns "Dann eben mit Gewalt" und Matthias Glasners "Sexy Sadie" bekam Vogel für seine Rolle des Jan Nebel in "Das Leben ist eine Baustelle" von Wolfgang Becker 1997 den Deutschen Filmpreis verliehen. Für den von ihm mitproduzierten Film "Der freie Wille" von Matthias Glasner wurde er 2006 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Die erfolgreiche Zusammenarbeit der zwei Filmschaffenden wurde 2009 mit "This Is Love" und nun in "Die Stunde des Wolfes" fortgeführt.

Quelle: Arte