am Ende des Tunnels - diese Metapher wurde hier in letzter Zeit vor allem in Sachen Breitbandversorgung gebraucht. Und tatsächlich, das Licht ist zu sehen - vielleicht nicht überall in unserem beschaulichen Ort, aber doch an vielen Stellen.

Mir gehts heute tatsächlich um Licht - das auf unseren Straßen.

Wenn man in der Woche nach 23:00 Uhr von Langenhennersdorf/Forsthaus nach Bielatal kommt, sieht man erst mal ... nichts. Friedliche Dunkelheit allerorten. Nicht weiter schlimm, sollen die Städte die Umwelt mit jeder Menge Licht verschmutzen (den Begriff Lichtverschmutzung gibt es tatsächlich) - bei uns ist es wirklich Nacht. Gut für die Natur, gut für die Menschen.

Nun ist es ja so, dass man seit einiger Zeit, um nach Rosenthal zu gelangen, den Umweg über die Schweizermühle nehmen muss. Nachdem man im Tale die Paresiusmühle passiert hat, fährt man also die romantische Straße in Richtung Schweizer- und Ottomühle. Und pötzlich, schon nach Passieren der ersten Kurve:

LICHT!

Wald, getaucht in warmes Straßenlampenlicht. Schön regelmäßig, damit auch ja kein Stück des Weges im Dunkeln bleibt. Nachdem man dann das so lieblich ausgeleuchtete Bad Schweizermühle passiert hat und sich weiter in Richtung Rosenthal bewegt, ist die Welt wieder in Ordnung. Der Adrenalinspiegel senkt sich, das Herz hört auf zu rasen, man ist wieder von der Nacht umfangen und erinnert sich daran, dass man um diese Uhrzeit eigentlich nichts mehr draußen zu suchen hat ...

Lieber Gemeinderat: Ist nicht ganz ernst gemeint - aber, mir erschließt sich der Sinn des Ganzen wirklich nicht, könnt Ihr es mir erklären? Und wäre es nicht besser, statt sinnlos Wald zu beleuchten, dann schon eher an den wichtigsten Plätzen des Ortes das Licht brennen zu lassen?

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